Lutz Fritsch

Der 1955 in Köln geborene Lutz Fritsch ist Zeichner, Bildhauer und Fotograf.

1976 bis 1982 studierte er Bildhauerei an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1984 erhielt er ein Stipendium des Kulturkreises des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und 1986 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn. 1995/96 hatte er einen Lehrauftrag an der Kunstakademie Münster.

Neben kleineren Projekten wie z.B. der Serie „Postkarten lügen nicht“ (1990), bei der Fritsch eine rote Stele so in die abgebildete Landschaft integriert, dass sie aussieht als würde sie dazu gehören, entwirft er auch Skulpturen im öffentlichen Raum. Sein Ziel dabei ist es, Dinge, die vertraut sind oder oft übersehen werden, in den Blick zu rücken. Die Skulpturen strukturieren vorhandene Räume und definieren neue. Sie sind Orientierungspunkte im Raum.

Beginnend 1986 hat er zahlreiche Skulpturen umgesetzt, darunter auch „Maßlos“ im Skulpturengarten Schloss Morsbroich in Leverkusen (1991), „Ort/Lage“ in Dresden (1993), „Einsatz-Ort“ in Gütersloh (1998), die „Standortmitte“ am Verteilerkreis Köln und Bonn (2008) oder die „Bibliothek im Eis“ bei der Neumayer-Station III in der Antarktis (2003).

Lutz Fritsch ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund und war Mitglied des Kunstbeirates der Stadt Köln.

Zu Gast im KunstSalon war er 2025 bei einem Jour Fixe.

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