Die in Belgien geborene Julie Phan ist Mezzosopranistin. Ihre Leidenschaft für die Klassische Musik und die Oper entdeckte sie 2010 im Jugendchor des Brüsseler Opernhauses La Monnaie.
Bereits mit neun Jahren begann sie ihre Gesangsausbildung in Brüssel bei Eunice Arias und setzte sie in Namur am Institut für Musik und Pädagogik fort, wo sie nebenbei noch Querflöte studierte. Sie wechselte an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, um einen Master in Lied und Oratorium bei Prof. Christoph Prégardien zu machen. Durch ihre Teilnahme an der MMAcademy zwischen 2016 und 2020 erhielt sie die Möglichkeit, mit renommierten Dirigenten und Regisseuren wie z.B. Alain Altinoglu, Michel Plasson. Hervé Niquet und Roméo Castellucci zusammenzuarbeiten. Phan hatte schon mehrere Auftritte wie z.B. in „Cosí fan tutte“ von W.A. Mozart im Theater Aachen, „Il Tito“ von Antonio Cesti im Urania Theater Köln und „Parsifal“ von Richard Wagner mit den Bochumer Symphonikern. Ebenso wie für die Klassik und die Oper interessiert sie sich auch für Alte Musik. Von der Internationalen Bachakademie Stuttgart wurde sie zu der Bachwoche 2020 ausgewählt. 2021 trat sie mit Ricercar Consort und Philippe Pierlot beim Festival Autonome musical in Spa auf. Außerdem singt sie regelmäßig Bachkantaten mit dem Minimes Cantat in Brüssel. 2023 wurde sie in das Förderprogramm der Yehudi Menuhin Live Music Now Köln aufgenommen und 2024 gewann sie den ersten Preis beim Gen Re Musikwettbewerb Köln und den „Wiener Klassik“ Preis beim Vienna International Classical Singing Competition.
Zu Gast im KunstSalon war sie 2024 im Rahmen von Musik in den Häusern der Stadt.