Jan-Ole Gerster

Der 1978 in Hagen geborene Jan-Ole Gerster ist Filmregisseur und Drehbuchautor.

Nach seinem Zivildienst und einer Ausbildung zum Rettungssanitäter zog er 2000 nach Berlin und machte dort ein Praktikum bei der Produktionsfirma X Filme. Dort war er als persönlicher Assistent von Wolfgang Becker an dessen Erfolgsfilm „Good Bye, Lenin!“ beteiligt.

Ab 2003 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin in den Bereichen Regie und Drehbuch. Während des Studiums machte er mehrere Kurzfilme und schrieb gemeinsam mit Wolfgang Becker das Drehbuch zu „Krankes Haus“, einer Episode aus dem Episodenfilm „Deutschland 09“. 2006 hat er als Darsteller in dem Film „Ein Freund von mir“ mitgewirkt. Mit „Oh Boy“ drehte Gerster seinen Abschlussfilm, der 2012 beim Filmfest München Premiere hatte. Dort gewann er den Förderpreis Neues Deutsches Kino für das beste Drehbuch sowie beim Deutschen Filmpreis 2013 sechs Auszeichnungen, darunter die für den besten Spielfilm, das beste Drehbuch und die beste Regie. 2013 erhielt er ein Stipendium der Villa Aurora und 2014 war er Praxisstipendiat in der Villa Massimo. Sein zweiter Langfilm „Lara“ erschien 2019 und erhielt den Förderpreis Neues Deutsches Kino in der Kategorie Regie beim Filmfest München, den FIPRESCI-Preis beim Filmfest München und beim Karlovy Vary International Film Festival den Spezialpreis der Jury und den Preis der Ökumenischen Jury.

Gerster ist Mitglied im Bundesverband Regie und lebt in Berlin.

Zu Gast bei der filmsociety war er 2019 bei einer Sonderaufführung von „Lara“ und im anschließenden Filmgespräch.

Nichts verpassen
mit dem KunstSalon Newsletter!

Nach oben scrollen