Der 1981 in Köln geborene Jonas Baeck ist Schauspieler, Buchautor und Sprecher.
Mit 18 Jahren machte er erste schauspielerische Erfahrungen in einer freien Theatergruppe. Gelegentlich trat er später auch als Straßenmusiker auf. 2003 bis 2006 machte er eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule Bochum und der Folkwanguniversität der Künste. Erste Theaterengagements hatte er 2005/06 am Stadttheater Bielefeld, 2006 am Schauspielhaus Bochum und 2007/08 am Theater im Bauturm Köln. 2007 erhielt er für seine Rolle in „Der Kick“ den Kölner Theaterpreis. In der Spielzeit 2007/08 war er festes Ensemblemitglied am Kinder- und Jugendtheater Schnawwl in Mannheim. Seit 2011 ist er Ensemblemitglied des Kölner Theaterensembles „Acting Accomplices“, das er auch mit gründete. Für seine Rolle in „Leere Stadt“ erhielt er 2013 den Heidelberger Theaterpreis. In der Spielzeit 2011/12 gastierte er am Freien Werkstatt Theater Köln. 2012 folgten Engagements am Artheater Köln und in den Sophiensaelen Berlin. Gemeinsam mit seinem Bruder Jean Paul gewann er 2014 den Kölner Darstellerpreis. Die Gruppe Künstlerkollektiv Spiegelbild mit dem Stück „Raub – nach F. Schiller“ war eine der vier Produktionen, die ein Preisgeld beim KunstSalon Theaterpreis gewannen.
Neben dem Theater ist Baeck auch im Kino und Fernsehen tätig. 2006 erhielt er für seine Rolle in „Benny und Rob“ bei den Lüchow Open Shorts den Preis als Bester Nachwuchsdarsteller. Sein Kinofilmdebüt hatte er 2010 in der Tragikkomödie „Kleinstadthelden“. Baeck ist zudem auch als Synchronsprecher und Hörspielsprecher tätig. Er war u.a. bei Radio-Features, beim Deutschlandfunk, der Deutschen Welle und Hörspielen für den WDR tätig. 2010 erhielt er für seine Hauptrolle in dem Hörspiel „Kennst du schon Ken?“ den ARD-Hörspielpreis.
2019 veröffentlichte er das Buch „Wenn die Sonne rauskommt, fahr ich ohne Geld: Mit dem Roller nach Dublin“.
Zu Gast im KunstSalon war er 2019 im Rahmen von Literatur in den Häusern der Stadt sowie 2020 zum KunstSalon Theaterpreis mit dem Stück „Raub – nach F. Schiller“, das die Gruppe 2023 erneut aufführte. 2024 war er noch zweimal bei Veranstaltungen und trug u.a. Briefe von Lion Feuchtwanger vor.